Krebserkrankte können unter unterschiedlichen, oft komplexen Schmerzformen leiden, die sowohl tumorbedingt als auch therapieassoziiert sein können. Zur Linderung dieser Beschwerden und zur Verbesserung der Lebensqualität stehen individualisierte, gezielte Schmerztherapien zur Verfügung – sowohl während eines stationären Aufenthalts als auch im Rahmen einer ambulanten Schmerzsprechstunde. Im stationären Setting steht ein spezialisiertes schmerztherapeutisches Team rund um die Uhr (24/7) im Inselspital zur Verfügung.
Die Behandlung erfolgt nach dem biopsychosozialen Modell, das neben den körperlichen Ursachen von Schmerz auch psychische Belastungen sowie soziale Faktoren berücksichtigt. Ziel ist eine ganzheitliche, patientenzentrierte Therapieplanung.
Die medikamentöse Therapie umfasst Nicht-Opioid-Analgetika, Opioide nach dem WHO-Stufenschema sowie Ko-Analgetika (z. B. Antidepressiva oder Antikonvulsiva), insbesondere bei neuropathischen Schmerzen. Bei unzureichender Wirkung können invasive Verfahren wie Nervenblockaden, rückenmarksnahe Verfahren (wie epidurale oder intrathekale Analgesie) sowie neuroablative Techniken eingesetzt werden.
Die Anmeldung erfolgt durch Ihre behandelnde Ärztin oder Ihren behandelnden Arzt.
Sie finden auf der Webseite des Schmerzzentrums Details zu den Angeboten.

