Newsletter Nr. 41, Juli 2026

ENLIGHT NETCARE Days 2026 — Europas neues Krebsnetzwerk trifft sich in Bordeaux

von Sofia Karkampouna*

1. Save the date: Enlight NETCARE Days – 28.–30. Oktober 2026, Bordeaux Institute of Oncology

Die internationale Konferenz für onkologische Forschung ist bereits die zweite Ausgabe der ENLIGHT Cancer Days. Die Veranstaltung 2026 ist das zentrale Ereignis des NETCARE‑Netzwerks (Network for Cancer Research and Education), das kürzlich Fördermittel erhalten und als neues ETN (European Thematic Network) innerhalb der ENLIGHT‑Allianz anerkannt wurde. Diese Allianz vereint zehn führende europäische Universitäten:

  • Universität des Baskenlandes (Spanien)
  • Universität Bern (Schweiz)
  • Comenius‑Universität Bratislava (Slowakei)
  • Universität Bordeaux (Frankreich)
  • Universität Galway (Irland)
  • Universität Gent (Belgien)
  • Universität Göttingen (Deutschland)
  • Universität Groningen (Niederlande)
  • Universität Tartu (Estland)
  • Universität Uppsala (Schweden)

Im Rahmen der ENLIGHT European University Alliance bringt diese Veranstaltung führende Forschende, Klinikerinnen und Kliniker sowie Partner aus ganz Europa zusammen, um die Zusammenarbeit in der Krebsforschung und ‑ausbildung zu stärken. Das Bordeaux Institute of Oncology (BRIC) organisiert diese internationale Konferenz, die vom 28. bis 30. Oktober 2026 in Bordeaux stattfinden wird.

Steuerungskomitee des NETCARE‑Netzwerks 

Koordinator: Frédéric Saltel (Direktor des BRIC)

Mitglieder: 

  • Amélie Guitart / Majid Khatib / Julie Giraud / Antonio Pagano Zottola (Bordeaux)
  • Günter Schneider / Jan Jacob Schuringa (Groningen)
  • Mario P. Tschan / Sofia Karkampouna (Bern)
  • Eva Szegezdi (Galway)
  • Michal Mego (Bratislava)
  • Andor Pivarcsi (Uppsala)
  • Ana Zubiaga (Baskenland)
  • Pieter Rondou / Ans Baeyens (Gent)
  • Jana Jaal (Tartu)

Registrieren Sie sich!

Fristen:

  • Einreichen von Abstracts: 31.08.2026
  • Registrierung: 30.09.2026

Links: 

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2. NETCARE Steering Committee Meeting 

 Das NETCARE‑Netzwerk hielt sein erstes Präsenz‑Steering‑Committee‑Meeting am 4. und 5. Mai 2026 in Bordeaux ab. Jede der zehn Partneruniversitäten stellte die Forschungsachsen der beteiligten Principal Investigators vor, mit verfügbaren Ressourcen und Einrichtungen, die als Vernetzungspunkte für Forschende dienen könnten. 

Die Bereitstellung vertiefter onkologischer Ausbildung und umfassender Lehre für die jüngere Generation hat für NETCARE höchste Priorität. Es wurden thematisch mit Onkologie verbundene Lehraktivitäten präsentiert und Kurse identifiziert, die Studierende aller ENLIGHT‑Universitäten gemeinsam belegen könnten. 

Solche Kurse sind auf Master‑ und Doktoratsniveau angesiedelt, bieten Austauschmöglichkeiten für Online‑ und Präsenzteilnahme und werden in den ENLIGHT‑Kurskatalog sowie auf der ENLIGHT‑Website der Universität Bern und in den KSL‑ und ILIAS‑Systemen aufgenommen.

NETCARE dankt der Universität Bern für die Einwerbung der UNIBE ETN Booster‑Förderung 2026. Sie ermöglicht eine teilzeitliche administrative Unterstützung für Kursorganisation, Vernetzungsmöglichkeiten und die internationale Konferenz und trägt damit wesentlich zum Erfolg des Konsortiums bei.

Link: ENLIGHT Mitgliedschaft

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3. Personalmobilität 

Die Personalmobilität ermöglicht Kurzaufenthalte von akademischen und nicht-akademischen Angestellten (Verwaltungspersonal, Administration und Lehre) zu Weiterbildungszwecken an europäischen Institutionen.

Links:

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4. Teaching and Learning Conference 2026

22.–24. Oktober 2026, Bern

ENLIGHT organisiert jährlich eine Teaching and Learning Conference. Die Veranstaltung bringt Lehrende, Bildungsentwicklerinnen und ‑entwickler sowie Studierende aller zehn ENLIGHT‑Universitäten zusammen, um innovative, studierendenzentrierte und forschungsorientierte Lernansätze sowie weitere Aspekte der Lehre zu diskutieren. 

Link: ENLIGHT Teaching & Learning Conference 2026 

*Sofia Karkampouna ist Forschungsgruppenleiterin im Department for BioMedical Research (DBMR) der Universität Bern.


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CRNB Annual Retreat 2026: Krebsforschung im Dialog

von Peter Rüegg*

Über Fachgrenzen hinweg: An ihrem jährlichen Netzwerktreffen am 5. Juni 2026 pflegten Forschende des Cancer Research Network Bern den wissenschaftlichen Austausch. 

Es trafen sich PhD- und MD-PhD-Student:innen, Post-Docs, wissenschaftliche Mitarbeitende, Studien- und Forschungsgruppenleitende aus der Grundlagen-, der translationalen und der klinischen Krebsforschung der Universität Bern und des Inselspitals. 

Das wissenschaftliche Programm bot neben zwei Keynotes 14 mündliche Vorträge und 34 Posterpräsentationen, in denen junge Krebsforschende ihre Projekte aus unterschiedlichen Forschungsgruppen und Fachdisziplinen des Inselspitals und der Universität Bern vorstellten.

Erfreulich war, dass die klinische Forschung mit noch mehr Projektpräsentationen vertreten war als noch 2025 und dass auch Vorhaben im Bereich Palliative Care bei Krebserkrankungen vorgestellt wurden. 

Links: 

* Peter Rüegg ist Content Manager des UCI.

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Heather Dawson im Blog: «Wir gehen die Extrameile»

von Peter Rüegg*

Die Molekularpathologin Heather Dawson spricht darüber, wie sie in leitender Funktion an der Universität und am Inselspital in verschiedene Rollen schlüpft. Hier wird jeden Tag die Extrameile gegangen, um Patient:innen mit modernster Technologie eine präzisere, personalisierte Behandlung zu ermöglichen. 

Link: «Wir gehen die Extrameile». Blogbeitrag über Heather Dawson, 29. Juni 2026 

*Peter Rüegg ist Content Manager des UCI.

 

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Expertengruppe Cancer Survivorship: nächster Anlass

von Eva Maria Tinner*

Wir laden Sie ein zum nächsten Anlass der Expertengruppe. Treffpunkt ist online, am Mittwochabend, 26. August 2026, von 17 bis 18 Uhr. Thema: 

«Kinderkrebs Schweiz: Survivorship» 

Teilnahme: online via Webex 

Referentinnen:

  • Zuzana Tomášiková, Fachstelle Survivors, Kinderkrebs Schweiz
  • Christine Jean, Fachstelle Eltern von Survivors, Kinderkrebs Schweiz

Die Teilnahme ist kostenlos. Sie dürfen diese Information sehr gerne an Interessiere weiterleiten. 
Wir freuen uns auf die interessanten Beiträge und die Diskussion mit Ihnen.

Link: Expertengruppe Cancer Survivorship 

* Dr. med. Eva Maria Tinner, Oberärztin pädiatrische Onkologie und Hämatologie, Kinderklinik, Inselspital, Universitätsspital Bern und Universität Bern, und Wissenschaftliche Mitarbeiterin Pädiatrische Onkologie und Hämatologie, Kantonsspital Baselland, Liestal.

 

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Hatten Sie einmal Brust- oder Darmkrebs? Dann sind Sie gefragt.

von Peter Rüegg*

Für die klinische Studie «Evaluate» sucht das Department of Clinical Research der Universität Bern nach Patientinnen und Patienten, die Interesse an einer Teilnahme haben könnten. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie in Ihrem Patientenkreis mögliche Kandidatinnen und Kandidaten identifizieren, die für eine Teilnahme infrage kommen. 

Links: Flyer für Patientinnen und Patienten

* Peter Rüegg ist Content Manager des UCI

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Nachwuchsförderung durch Austausch

von Nicole von Allmen*

Über Fachgrenzen hinweg: Am jährlichen Symposium der GCB tauschen sich junge Forschende untereinander und mit Forschungsleitenden aus unterschiedlichen Forschungsgebieten über wissenschaftliche Fragestellungen und Forschungsentwicklungen aus. Die Teilnehmenden präsentieren und diskutieren ihre Forschungsprojekte und -ergebnisse mit dem Expert:innen Komitee und etablieren und erweitern ihr Netzwerk. 

Warum ist das GCB-Symposium so relevant? 

Diese Frage beantwortet die Programmdirektorin PD Dr. Monica Schaller mit einem klaren Statement: «Die Antwort heisst Diversität!» 
Sie ergänzt: «Diversität unter den Teilnehmenden, Diversität bei den Forschungsfragen, Diversität bei den Forschungsperspektiven – all dies erweitert den Horizont und kann neue Türen öffnen.»

Beeindruckende Vielfalt der Forschungsgebiete

An den drei beteiligten Fakultäten der Universität Bern studieren aktuell Student:innen aus 31 unterschiedlichen Nationen. Darunter befinden sich auch zahlreiche Teilnehmende der PhD-Spezialisierung «Tumor Biology». 

Mit 39 präsentierten Forschungsvorträgen, 229 wissenschaftlichen Postern und 99 Blitzvorträgen wurde die beeindruckende Vielfalt der Forschungsgebiete eindrücklich sichtbar. Diese Diversität fördert den wissenschaftlichen Diskurs und schafft neue Möglichkeiten für interdisziplinäre Zusammenarbei.

Unter den vielen Postern befand sich auch dasjenige zur PhD-Spezialisierung in «Tumor Biology». Diese Vertiefungsrichtung steht sowohl PhD-Student:innen als auch MD-PhD-Student:innen offen und wird vom Steering Committee des Cancer Research Network Bern (CRNB) – Prof. D. Stroka, Prof. T. Marti, PD Dr. M. Medova and Prof. M.P. Tschan – verantwortet.

* Dr. phil. nat. Nicole von Allmen ist Co-Geschäftsleiterin des UCI und Chief Operating Officer des Cancer Research Network Bern.

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2. Juli 2026